Handläufe für den Außenbereich
Im Außenbereich stehen zwei Werkstoffe zur Verfügung: Edelstahl, der ohne weitere Behandlung witterungsbeständig ist, und Massivholz, das für den Außeneinsatz freigegeben ist, sofern als Oberflächenbehandlung eine Öl-Lasur gewählt wird. Sechs Holzarten stehen dafür zur Auswahl.
Edelstahl-Handläufe für den Außenbereich
Esche-Holzhandläufe für den Außenbereich
Esche-Handläufe eignen sich für den Einsatz im Außenbereich, wenn bei der Oberflächenbehandlung eine Öl-Lasur gewählt wird.
Fichte- und Tanne-Holzhandläufe für den Außenbereich
Fichte- und Tanne-Handläufe eignen sich für den Einsatz im Außenbereich, wenn bei der Oberflächenbehandlung eine Öl-Lasur gewählt wird.
Kiefer-Holzhandläufe für den Außenbereich
Kiefer-Handläufe eignen sich für den Einsatz im Außenbereich, wenn bei der Oberflächenbehandlung eine Öl-Lasur gewählt wird.
Mahagoni-Holzhandläufe für den Außenbereich
Mahagoni-Handläufe eignen sich für den Einsatz im Außenbereich, wenn bei der Oberflächenbehandlung eine Öl-Lasur gewählt wird.
Kambala-Holzhandläufe für den Außenbereich
Kambala-Handläufe eignen sich für den Einsatz im Außenbereich, wenn bei der Oberflächenbehandlung eine Öl-Lasur gewählt wird.
Lärche-Holzhandläufe für den Außenbereich
Lärche-Handläufe eignen sich für den Einsatz im Außenbereich, wenn bei der Oberflächenbehandlung eine Öl-Lasur gewählt wird.
FAQ - Häufig gestellte Fragen zu Handläufen im Außenbereich
Welche Handläufe eignen sich für den Außenbereich?
Zwei Werkstoffe kommen in Frage. Edelstahl aus V2A ist ohne weitere Behandlung witterungsbeständig. Massivholz ist für den Außenbereich freigegeben, sobald als Oberflächenbehandlung eine Öl-Lasur gewählt wird – farblos oder farbig in Weiß, Grau und Schwarz. Alle übrigen Oberflächen im Konfigurator, also natur roh geschliffen, klar lackiert, geölt farblos und gewachst, sind ausschließlich für den Innenbereich vorgesehen.
Warum ist bei Holzhandläufen im Außenbereich eine Öl-Lasur nötig?
Eine Öl-Lasur zieht offenporig in das Holz ein: Sie schützt vor Feuchtigkeit und UV-Strahlung und lässt das Holz trotzdem arbeiten. Ein Klarlack bildet dagegen einen geschlossenen Film auf der Oberfläche. Weil Holz im Freien quillt und schwindet, reißt dieser Film mit der Zeit auf – Wasser dringt ein und kommt nicht mehr heraus. Wachs und farbloses Öl wiederum bieten zu wenig UV-Schutz.
Welche Holzarten gibt es für den Außenbereich?
Lärche, Esche, Fichte/Tanne, Kiefer, Mahagoni und Kambala – jeweils mit Öl-Lasur als Oberfläche. Lärche, Kambala und Mahagoni sind von Natur aus am widerstandsfähigsten, gefolgt von Esche, Fichte und Kiefer, die ggf. kürzere Pflegeintervalle benötigen.
Edelstahl oder Holz – was ist im Außenbereich die bessere Wahl?
Das hängt vom Anspruch ab. Edelstahl ist praktisch wartungsfrei und behält sein Aussehen, fühlt sich bei Frost aber deutlich kälter an. Holz leitet Wärme schlechter und liegt deshalb auch im Winter angenehm in der Hand, verlangt dafür regelmäßige Pflege. In stark chloridbelasteter Umgebung oder salzhaltiger Luft wie Meeresnähe oder Schwimmbad ist V2A Edelstahl nicht geeignet, da sich Flugrost ansetzen kann.
Wie oft muss ein Holzhandlauf im Außenbereich nachbehandelt werden?
Prüfen Sie die Oberfläche einmal im Jahr. Perlt Wasser nicht mehr ab oder wirkt das Holz stumpf und fahl oder rau, ist die Schutzschicht aufgebraucht. In der Praxis liegt das Intervall zwischen einem und drei Jahren – an voll bewitterten Südseiten eher kürzer, unter einem Vordach deutlich länger.
Wie pflege ich einen Holzhandlauf im Außenbereich richtig?
Für die laufende Reinigung genügt ein feuchtes Tuch, ohne scharfe oder scheuernde Mittel. Vor dem Nachbehandeln den Handlauf leicht anschleifen (Körnung 180 bis 240), den Staub entfernen und die Öl-Lasur bei trockenem Wetter dünn in Faserrichtung auftragen, ggf. ist ein Zwischenschliff (Körnung 240) nötig, damit die Oberfläche wieder richtig glatt wird. Zwei dünne Aufträge halten länger als ein dicker.
Vergraut ein Holzhandlauf im Außenbereich?
Ohne Schutz ja – UV-Strahlung baut die oberste Holzschicht ab, das Holz nimmt einen silbergrauen Ton an. Das ist eine optische Veränderung und kein Schaden. Eine farblose Öl-Lasur verzögert die Vergrauung, farbige Lasuren in Weiß, Grau oder Schwarz halten das UV-Licht stärker ab und erhalten den Farbton am längsten.
In welcher Höhe wird ein Handlauf an einer Außentreppe montiert?
Die DIN 18065 sieht für Handläufe eine Höhe zwischen 80 und 115 cm – idealerweise bei etwa 90 cm – über der Stufenvorderkante vor. Für barrierefreie Treppen nach DIN 18040 sind 85 bis 90 cm vorgesehen, dazu ein rundes oder ovales Profil (3 bis 4,5 cm Breite) und mindestens 5 cm Abstand zur Wand. Maßgeblich ist für öffentlich genutzte Bauten oder gewerbliche Immobilien immer die Landesbauordnung Ihres Bundeslandes.
Wie viele Handlaufhalter brauche ich?
Als Richtwert: 2 Halter bis 160 cm, 3 bis 270 cm, 4 bis 360 cm, 5 bis 470 cm, 6 bis 560 cm und 7 bis 595 cm Handlauflänge. Im Konfigurator lassen sich die Halter samt Montagematerial direkt mitbestellen, ihre Verteilung ist frei wählbar. Beim Modell 01 bohren wir die Handläufe für Sie im Abstand von 15 cm vom Handlaufende vor, weitere Bohrungen werden auf die restliche Länge vermittelt. Sollten Sie abweichende Bohrabstände benötigen, kontaktieren Sie uns bitte – gerne setzen wir das für Sie um.
Kann ich den Handlauf nach Maß bestellen?
Ja. Wir fertigen zentimetergenau in unserem Handwerksbetrieb im Schwarzwald. Länge, Profilform, Endenbearbeitung, Nut und Oberfläche stellen Sie im Konfigurator selbst zusammen; geliefert wird komplett inklusive Zubehör und Montagematerial.